E.ON Westfalen Weser hat das ehemalige Schulgebäude energetisch untersucht und die Ergebnisse dem Rat der Stadt vorgestellt. Bei der Analyse wurde eine umfassende Bestandsaufnahme des Gebäudes gemacht - von der Außenfassade bis hin zur Dämmung und Heizungsanlage. „Die Energieverbräuche der zurückliegenden Heizperioden wurden in Relation zu gesetzlich vorgegebenen Referenzwerten gestellt. So kann man feststellen, ob das jeweils betrachtete Gebäude energetisch gut aufgestellt ist oder Optimierungsbedarf besteht“, erläutert Carsten Strätling.

Anschließend wurden Empfehlungen für entsprechende Maßnahmen zur Energieeinsparung vorgestellt. Beispielsweise lässt sich durch die Dämmung der Geschossdecken und der Modernisierung der Heizungsanlage der Energiebedarf erheblich reduzieren. Vorhandene Wärmebrücken müssten bei einer Sanierung ebenfalls ausgemerzt werden.

Mit dem ausgestellten Energiepass möchte E.ON Westfalen Weser der Stadt Lichtenau eine Orientierung geben, um Gebäude mit den höchsten Einsparpotentialen zu identifizieren und energieeffiziente Maßnahmen aufzuzeigen.

Lichtenaus Bürgermeister Merschjohann begrüßte das Engagement von E.ON Westfalen Weser und stellte heraus: „Die Gebäudeanalyse zeigt, dass wir mit den ersten Sanierungsmaßnahmen – dem Einbau der neuen Fenster und Außentüren in diesem Jahr – richtig gelegen haben. Mit dem Energiepass haben wir schwarz auf weiß, in welchen energetischen Zustand das Gebäude ist. Darauf können wir weitere Maßnahmen präzise aufbauen.“